BMW 507 Roadster mit 400-PS-V8

Vorgestellt wurde der BMW 507 im Spätsommer 1955 auf der IAA in Frankfurt. Es wurden zwei Fahrzeuge zur Messe fertig gestellt, eine grau-blaue Version mit 165 PS, welche im Außenbereich der Messe zur Vorführung für Probefahrten zur Verfügung stand, während ein zweites Modell, das in weiß gehalten war, direkt am Messe-Stand von BMW ausgestellt wurde, weshalb diese Version auch nur über eine Motoren- sowie eine Bremsenattrappe verfügte. An der Entscheidung zur Entwicklung des Fahrzeugs hatte der US-Importeur von BMW, Max Hoffman, wesentlichen Anteil. Er sah in den USA erhebliche Absatzchancen. Die Produktion lief von Herbst 1956 bis Sommer 1959. Zu den prominenten Käufern des Wagens zählen unter anderem Alain Delon, John Surtees, Ursula Andress, Toni Sailer, Elvis Presley und der damalige Kronprinz Konstantin II. von Griechenland. Darüber hinaus war der BMW 507 auch in zahlreichen Kinofilmen präsent, wie in der deutschen Komödie Hula-Hopp, Conny mit Cornelia Froboess und Rex Gildo von 1959, in Fantomas von 1964 mit Louis de Funès oder in Luchino Viscontis Tragödie Vaghe stelle del’Orsa… mit Claudia Cardinale.
Angetrieben wird der Wagen durch einen 110 kW (150 PS) starken Achtzylinder-V-Motor mit 3168 cm³ Hubraum. Als Sonderausstattung wurde auch eine 165-PS-Variante des Motors mit geänderter Verdichtung angeboten (zusammen mit einer längeren Übersetzung sind 220 km/h möglich). Sowohl das Motorgehäuse als auch die Karosserie sind aus Aluminium gefertigt. Das Leergewicht des Fahrzeugs beträgt 1330 kg (einschließlich 110 Litern Benzin). Technisch basiert der BMW 507 auf der Limousine BMW 501/502: Kastenrahmen, vordere Einzelradaufhängung und hintere Starrachse mit Drehstabfederung rundum. Eine Besonderheit des BMW 507 war – wie bei den Modellen 501/502, 503 und BMW 3200 CS – die Einbaulage des Getriebes: Es war nicht wie bei anderen Automobilen direkt an die Kupplungsglocke angeflanscht, sondern in Höhe der Vordersitze elastisch am Rahmen befestigt und durch eine kurze Gelenkwelle mit der Kupplung verbunden. Vorteile dieser Anordnung waren ein weiter hinten liegender Schwerpunkt und die Möglichkeit, den Motor weicher zu lagern. Die Kupplung konnte ohne Getriebeausbau getauscht werden. Außerdem wurde der vordere Fußraum nicht durch die lange Kupplungs-/Getriebeeinheit eingeengt.
Volvo P1800 ES
Der Volvo P1800 ES ist ein Shooting Brake des schwedischen Automobilherstellers Volvo. Er wurde von Sommer 1971 bis Herbst 1973 hergestellt. Aufgrund seiner Form und seiner rahmenlosen Glasheckklappe erhielt er in Deutschland den Spitznamen „Schneewittchensarg“, der von einem Autor des Fachmagazins auto, motor und sport erdacht wurde.
Vespa APE
Seit der Entstehung 1948 ist die Ape sich immer treu geblieben, hat sich jedoch im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt, dabei die typischen Funktionsgrenzen des Produkts überschritten und ist zur Ikone der italienischen Kultur geworden. Ideal für den Warentransport auf engen Landstraßen oder in kleinen und überbelasteten Städten, ist die Ape dank ihrer Kompaktheit, Handlichkeit, Sparsamkeit und Robustheit einfach unbesiegbar.
Ape 50
APE (italienisch für Biene) ist ein Kleintransporter und ein Rollermobil des italienischen Herstellers Piaggio. Im Grunde handelt es sich um eine Ladefläche erweiterte Vespa, aber in Dreirad-Form.
In der ländlichen Umgebung zuhause, schnell und effizient im Stadtverkehr, die Ape 50 passt sich perfekt jeder Situation an und wird allen beruflichen Anforderungen gerecht, und nicht nur das.
Die gesamte Baureihe hält die strengen Emissionsgrenzwerte der Norm Euro 4 ein und bietet alternative und was Vielseitigkeit und Wendigkeit betrifft einzigartige Mobilitätslösungen für diejenigen, die sich vollkommen unabhängig bewegen und durch Originalität unterscheiden wollen.
Der immer einnehmendere Look zusammen mit der traditionellen dreirädrigen Struktur mit Hinterradantrieb machen aus der Ape 50 ein natürliches «Off Road Fahrzeug», das sich auch auf nicht asphaltiertem Grund problemlos bewegt.
Die Ape 50 ist das erste Modell der Ape-Baureihe, das zur Kategorie der Kleinkrafträder gehört und daher bereits ab 14 Jahren mit Führerscheinklasse AM gefahren werden kann.
Erhältlich in:
• mehreren Ausführungen mit fester Ladefläche, als Kastenwagen und Cross.
• neue Farbkombinationen innen – außen.
DIE APE LÄSST SICH NICHT ÜBERSEHEN
Die Ape 50 hat ihre typischen ursprünglichen Gebrauchsgrenzen schon lange überschritten und die Phantasie derjenigen angeregt, die ihr außerordentliches Potential im Hinblick auf Medien und Business erkannt haben.
Dank der besonderen Eigenschaften, die sie zu einem weltweit einzigartigen Produkt machen, und dank ihrer Sympathie und ihrer Fähigkeit, sofort und überall die Aufmerksamkeit aller auf sich zu lenken, stellt die Ape 50 die perfekte Basis für verschiedenste Anwendungen dar, von Werbefahrzeugen bis hin zu Verkaufswagen, oftmals in der Branche des mobilen Verkaufs (Eis, Kaffee, Getränke, usw.).
Ein wahrhaftiges Genie für Mini Startups, mit niedrigen Preisen und mit sicherem Erfolg.
Geschichte
1948
Die italienische Wirtschaft rappelt sich mühevoll wieder auf, Industrie, Handel und Handwerk folgen ihrem Beispiel. Der Warentransport erfolgt mit großen Lastkraftwagen militärischer Herkunft, kostspieligen Nutzfahrzeugen oder schweren und langsamen Kleintransporter: in den Städten zirkulieren vor allem Dreiräder mit Pedalen oder handgeführte Karren. Aus den Bedürfnissen der täglichen Wirklichkeit heraus entsteht Ape, eine Idee von Enrico Piaggio und Corradino D’Ascanio. «Der motorisierte Kleintransporter „Ape“ ist für den Erfolg bestimmt — schreibt die Zeitschrift Motociclismo —. Ein hochmodernes Fahrzeug mit niedrigen Kosten und reduziertem Verbrauch, das für die bescheidensten Unternehmen zugänglich ist und dessen Funktionalität und Bauweise nach sehr rationellen Kriterien entwickelt wurde». Trotz der dreirädrigen Struktur behält die erste Ape von 1948 behält die wichtigsten Eigenschaften der Vespa bei, einschließlich natürlich des Vorderteils und des 125 cc Motors, der ab 1948 auch den 98 cc Motor des Piaggio Scooter ersetzt.
D’Ascanio, der geniale Luftfahrtingenieur und Erfinder sowohl der Vespa als der Ape erzählte: «Wir wollten eine Lücke in der Branche der gewerblichen Kraftfahrzeugen der Nachkriegszeit schließen, indem wir einen preisgünstigen, leichten Lieferwagen mit reduziertem Verbrauch, einfacher Wartung und guter Beweglichkeit im Stadtverkehr für die Hauszustellung von Waren auf den Markt brachten. Die kleinen und mittleren Händler sind die ersten, die von der neuen Erfindung profitieren. An sie ist auch die Werbung des dreirädrigen Lieferwagens gerichtet: «Ape trägt dazu bei, den Handels- und Verkaufsrhythmus zu beschleunigen, sie erweitert den Verkehr eines Verkaufsladens und knüpft eine Verbindung zum Kunden, die sehr geschätzt wird». Das Ergebnis dieser großartigen Intuition ist offensichtlich. Ganze Schwärme von Ape beginnen, im „schwarzweißen“ Italien auf und ab zu fahren, der schön geschriebene Namen der Firma gut sichtbar auf der Ladefläche.








































